Nachfrage allein macht einen Suchbegriff nicht wertvoll
Ich betrachte bei jedem Begriff zweierlei: wie oft im Monat jemand danach sucht und welche Absicht dahintersteht. Wer „Dachrinne selbst reinigen“ eingibt, sucht eine Anleitung; wer „Dachrinne reinigen lassen“ eingibt, sucht einen Betrieb. Nur die zweite Suche bringt einem Dachdecker Anfragen, selbst wenn die erste häufiger vorkäme.
Wie stark diese Abwägung ins Gewicht fällt, habe ich an meiner eigenen Website gesehen. Nach „keyword recherche“ wird in Deutschland rund 1.600-mal im Monat gesucht, nach „suchbegriff analyse“ nur etwa 40-mal (DataForSEO, Monatsmittel, abgerufen am 2. Oktober 2026). Das sprach für den gefragten Begriff. Auf seiner ersten Ergebnisseite stehen allerdings ausschließlich Werkzeuge, Nachschlagewerke und Ratgeber, kein einziger Dienstleister, und wer so sucht, will die Arbeit offenbar selbst erledigen. Für eine Seite, auf der ich meine Arbeit anbiete, war der Begriff damit verloren, so groß die Nachfrage auch ist.
Die Konkurrenzanalyse zeigt, wer bei einer Suche vorn steht
Für jeden Begriff, der infrage kommt, sehe ich mir die erste Ergebnisseite an. Stehen dort Betriebe wie deiner, hat eine Leistungsseite eine Chance. Stehen dort große Portale oder Werkzeuge, ist ein Fachbeitrag oft der bessere Weg. Manchmal scheidet der Begriff ganz aus. Auch ChatGPT und die KI-Übersicht von Google frage ich, wen sie auf typische Fragen deiner Kunden empfehlen und auf welche Seiten sie sich dabei berufen.
Ich arbeite dafür mit XOVI und OpenSEO. Bei einer bestehenden Website kommen die Daten der Google Search Console hinzu, die zeigen, bei welchen Suchen Google deine Seiten schon heute einblendet.
Am Ende hat jede Seite ihren eigenen Suchbegriff
Das Ergebnis ist eine Zuordnung. Jede Seite deiner Website bekommt einen Hauptbegriff und einige verwandte Begriffe, und keine zwei Seiten zielen auf dieselbe Suche. Dazu kommt eine Liste der Lücken: Suchen mit Nachfrage, für die es auf deiner Website noch keine passende Seite gibt, geordnet nach Nachfrage und danach, wie gut deine Aussichten bei der jeweiligen Suche stehen.
Die Analyse eröffnet die SEO-Betreuung
Die Suchbegriff- und Konkurrenzanalyse ist der erste Schritt der Einrichtung, mit der jede SEO- und GEO-Betreuung bei ZENVAR beginnt. Ich biete sie deshalb nicht als eigenes Paket an. Was die Analyse ergibt, setze ich in den folgenden Monaten auf deiner Website um, und erst dann zeigt sich, ob die gewählten Begriffe tragen. Was Einrichtung und Betreuung umfassen und kosten, steht bei ZENVAR.
Nach der Analyse beginnt die Arbeit an deinen Seiten
Kann ich eine Keyword-Analyse mit einem kostenlosen Werkzeug selbst machen?
Für einen ersten Eindruck ja. Der Keyword-Planer von Google zeigt, wie oft ungefähr nach einem Begriff gesucht wird. Er zeigt aber nicht, wer bei dieser Suche vorn steht und ob deine Seite dort eine Chance hätte, und diese Einschätzung ist der eigentliche Teil meiner Arbeit.
Kann ich nur die Analyse beauftragen?
Nein. Die Analyse ist der Anfang der Betreuung, und ohne die Arbeit an den Seiten danach bliebe sie eine Liste ohne Folgen.
Lohnt sich die Analyse auch für eine Website mit wenigen Seiten?
Gerade dort. Eine Website mit wenigen Seiten hat wenig Raum für Fehlgriffe, und jede davon sollte den Begriff tragen, mit dem deine Kunden tatsächlich suchen.