Eine Landingpage lässt alles weg, was vom Ziel ablenkt
Eine Unternehmenswebsite lädt zum Stöbern ein, mit Menü, Unterseiten und Wegen in alle Richtungen. Eine Landingpage verzichtet darauf. Sie hat ein einziges Ziel, meist die Anfrage, und jeder Abschnitt bereitet diesen einen Schritt vor; das volle Menü der übrigen Website fehlt ihr deshalb in der Regel.
Ihr Aufbau folgt den Fragen, die ein Besucher nacheinander stellt. Worum geht es, was habe ich davon, warum sollte ich diesem Anbieter glauben, und was kostet mich der nächste Schritt? Fehlt eine dieser Antworten, bleibt an genau dieser Stelle ein Grund, die Seite zu verlassen.
Anzeige und Landingpage müssen dasselbe versprechen
Häufig ist eine Landingpage das Ziel einer Anzeige bei Google oder in sozialen Netzwerken. Dann gilt eine schlichte Regel: Was die Anzeige verspricht, steht auf der Seite gleich in der ersten Zeile wieder. Wer auf ein bestimmtes Angebot klickt und auf einer allgemeinen Startseite landet, muss es dort erst suchen. Mancher tut das, mancher nicht; bezahlt ist der Klick in beiden Fällen.
Google prüft diesen Zusammenhang selbst. Laut der Google-Ads-Hilfe ist die „Nutzererfahrung mit der Landingpage“ eine der drei Komponenten des Qualitätsfaktors, neben der voraussichtlichen Klickrate und der Anzeigenrelevanz. Für den Rang einer Anzeige berücksichtigt Google nach eigener Darstellung auch, welche Erwartungen die Anzeige an die Landingpage weckt, und schreibt dazu, hochwertigere Anzeigen führten häufig zu niedrigeren Klickpreisen.
Mit welchen Klickpreisen du rechnen solltest und was ein Klick deinen Betrieb kosten darf, steht im Beitrag Google-Ads-Kosten.
Ob die Landingpage trägt, zeigt sich an den Anfragen
Kaum eine Seite lässt sich so gut messen wie eine Landingpage, weil an ihr nur eine einzige Zahl hängt. Teilt man die Zahl der Anfragen durch die Zahl der Besucher, erhält man ihre Conversion-Rate, also den Anteil der Besucher, die anfragen. Steigt dieser Anteil, sinkt bei gleichen Ausgaben für Anzeigen der Preis jeder einzelnen Anfrage.
Damit du diese Zahl ablesen kannst, baue ich ein Statistikwerkzeug ein, das zeigt, wie viele Besucher kommen und wie viele Anfragen eingehen. Bei Bedarf kommt eine Erweiterung hinzu, die ich selbst programmiere und die alle Anfragen in deiner WordPress-Verwaltung auflistet.
Änderst du die Seite später, etwa die Überschrift oder die Länge des Formulars, dann am besten eine Stelle nach der anderen. Wer mehrere Dinge zugleich ändert, weiß hinterher nicht, welches gewirkt hat.
Woran Anfragen im letzten Schritt scheitern, beschreibe ich im Beitrag Kontaktformular auf der Website: Warum Besucher abbrechen.
Eine neue Landingpage erbt keine Schäden aus dem alten System
Bestehende Landingpages aus fremder Hand optimiere ich nicht. Es verhält sich damit wie mit einem Gebrauchtwagen: Was unter der Haube beschädigt ist, sieht man von außen nicht. Ein eingeschleuster Trojaner kann mehr Schaden anrichten, als eine neue Seite kostet. Deshalb baue ich lieber neu.
Den Zeitplan bestimmen vor allem deine Unterlagen
Ein bis zwei Wochen sind mein Richtwert für eine Landingpage. Bei einer einzigen Seite hängt der Zeitplan vor allem an dem, was du lieferst, also an Logo, Fotos, Zugängen und Texten. Stichpunkte genügen dafür; die Texte formuliere ich daraus, und das ist im Festpreis enthalten.
Für Festpreis und Abnahme gilt bei der Landingpage nichts anderes als bei jeder Website, die ich baue.
Eine Landingpage lohnt sich, wenn du für ein Angebot wirbst
Was kostet eine Landingpage?
Bei mir beginnt sie bei 1.500 € netto, und den Festpreis hält das schriftliche Angebot fest. Auf der Seite „Was kostet eine Website?“ beschreibe ich, wie ich die Preise für alle Arten von Websites festlege.
Brauche ich eine Landingpage, wenn ich schon eine Website habe?
Sie lohnt sich vor allem für ein einzelnes Angebot, für das du Anzeigen schaltest oder gezielt wirbst. Sie spricht nur die Menschen an, die wegen dieses Angebots kommen, und hält sich mit nichts anderem auf.
Findet Google eine Landingpage auch ohne Anzeige?
Sie bekommt dieselbe Grundausstattung für Suchmaschinen wie jede Website, die ich baue. Ob sie zu einem Suchbegriff weit oben erscheint, hängt allerdings davon ab, wie viele andere Seiten um denselben Begriff konkurrieren. Eine einzelne Seite hat es dabei schwerer als eine Website, die ein Thema auf mehreren Seiten behandelt.